Artikel-Nr. LX161
- Halogen Infrarot-Strahler werden seit kurzem in der Industrie für Wärme- und Trocknungsprozesse eingesetzt. Bedingt durch kurze Reaktionszeit,
hohe Energieausbeute und gute Steuerbarkeit eignen sich diese Strahler, um z.B. Kunststoffe, die gute Absorptioneigenschaften aufweisen,
thermisch zu bearbeiten. Diese Technik eignet sich hervorragend, um auf Ihrem Freisitz, Ihrer Terrasse oder in Ihrem Badezimmer schnell und
gezielt Wärme zu erzeugen. Im gewerblichen Bereich ideal, um Arbeitsplätze, die durch Warmluft nur schwer zu beheizen sind,
mit Wärme zu versorgen. Lieferbar in 2 Leistungsstufen (1200 und 1800 Watt), geeignet für Wand- und Deckenmontage und ausgestattet
mit einem Schwallwasserschutz IP65 ist der FIORE jedem herkömmlichen Quarzstrahler weit überlegen.
- Technik - Richtungsweisende Infrarottechnik. Blitzschnelle Aufheizzeiten, punktgenaue Wärme und ein bis zu 30% besserer Wirkungsgrad
heben den FIORE von Quarzstrahlern ab. Die Energie ist eine Strahlungswärme, die unbeeinflusst von Wind und Wetter erst durch Auftreffen auf
den Körper entsteht. Dardurch ideal für den Außeneinsatz!
- Qualität - Die Kombination aus Edelstahl, Aluminium und Kunststoff sorgen für Robustheit und eine hohe Lebensdauer des Produkts.
Schnee, Regen, Eis - kein Problem für den FIORE. Die Röhre ist schockfest und übersteht selbst schnelle Temperaturwechsel
von bis zu 1800 °C problemlos.
- Sicherheit - Die IP65 Zertifizierung von einer unabhängigen Prüfstelle für höchste elektrische Sicherheit.
- Ausführung
mit Schalter Ein/Aus am Gerät, 2,8 m Gummikabel und Stecker
mit Kettenhalter für Deckenmontage.

Infrarot-Strahler, insbesondere Strahler mit spezieller Halogen-Infrarot-
technik, bieten zahlreiche Vorteile gegenüber Gasstrahlern, bzw. Gasheiz-
geräten oder anderen Heiztechniken. Hervorzuheben ist vor allem die durch die Strahlungsart bedingte vorwiegend
direkte Erwärmung von Körpern und Gegenständen, anstatt lediglich der Erwärmung der Umgebungsluft.
Eine Beispielrechnung zeigt die Kostenersparnis bei den Verbrauchskosten zwischen Halogen-Infrarot Strahlern und Gasstrahlern.
Infrarotstrahler unterscheiden sich nicht nur generell von herkömmlichen Elektro-Heizstrahlern, Radiatoren und Konvektoren welche,
wie Infrarotstrahler im IR-C Bereich, lediglich die Umgebung erwärmen. Die Unterschiede zwischen den
verschiedenen Infrarot-Strahlern werden wesentlich durch die verwendeten Röhren bzw. deren Infrarotbereiche bestimmt.
Vorteile von Infrarot- gegenüber Gasstrahlern |
Beispielrechnung der Verbrauchskosten |
Unterschiede zwischen den Infrarot Strahlern |
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Sicherheit - Kein Sicherheitsrisiko durch Gasflaschen oder -leitungen. Keine Emissionen - Bei der Verbrennung von Gasen (Erdgas oder Propan) entsteht Kohlendioxid (CO2), welches die Umwelt belastet. Direkte Erwärmung von Körpern - Die Infrarotstrahlung ist eine Form des natürlichen Sonnenlichts. Die Umgebungsluft wird dabei nur zu einem geringen Teil erwärmt (abhängig von der Art der Infrarotstrahlung). Die Energie wird zu etwa 80% in Wärme umgewandelt wenn sie auf Gegenstände oder Körper auftrifft. Kein Wärmeverlust - Durch die direkte Erwärmung von festen Körpern, wird die Wärme durch Luftbewegungen kaum beeinflusst. Geräte mit herkömmlicher Technik erwärmen die Luft, welche sich im Außenbereich meist verflüchtigt. Sofortige Wärme - Es sind keine langen Aufheizzeiten notwendig. Die Wärme entsteht unmittelbar nach dem Einschalten. Kein Gasflaschenwechsel - Infrarotstrahler sind durch elektrischen Strom jederzeit betriebsbereit. Es gibt keine Ausfälle durch leere Gasflaschen. Keine Wartung - Infrarotstrahler sind völlig wartungsfrei. Es muss lediglich die Röhre (modellabhängig nach 5.000 bis 8.000 Std.) gewechselt werden. |
Geräteart Leistung* Verbrauch/Std* Kosten/Std* Kosten/1095 Std Mehrkosten |
Gas 14kW 1100g 1,25 € 1.369 € + 625 € |
Infrarot 3,6kW 3600W 0,68 € 744 € |
Bereits nach 1.095 Stunden, welches einer täglichen Betriebs- dauer von nur 3 Stunden pro Jahr entspricht, fallen beim Einsatz eines Gasstrahlers ca. 625 EUR höhere Kosten im Vergleich zum Infrarotstrahler an.
*Berechnungsgrundlagen Es wird ein Gasheizstrahler mit einer Wärmeleistung von 14kW und ein vergleichbarer Infrarotheizstrahler, z. B. Modell Triangolo, mit 3,6kW elektrischer Leistung herangezogen. Der Verbrauch bezieht sich auf die volle Leistung pro Stunde. Die Füllung einer 11kg Gasflasche wird mit 12,49 EUR und der Strompreis mit 0,19 EUR pro kW/h angenommen.
Die Leistungsangaben von Gasheiz strahlern und elektrischen Strahlern sind nicht direkt vergleichbar. Ein bedeutender Anteil der Wärmeleistung von Gasheizstrahlern geht durch die unmittelbar aufsteigende Abgaswärme sofort verloren. |
Halogen-Quarz Strahler - Die Wellenlänge von Halogen-Infrarot- Quarz Strahlern (kurz- bis mittel- wellig) liegt im IR-A und IR-B Bereich. Es werden hauptsächlich feste Körper und nicht die Umgebungsluft erwärmt. Quarz Strahler - Die Wellenlänge von herkömmlichen Quarzstrahlern (mittel- bis langwellig) befindet sich in der Regel im IR-B und im IR-C Bereich mit kurzwelligen Anteilen. Keramik und Metallrohr Strahler - Das Spektrum von Keramik- und Metallrohrstrahlern (langwellig) beginnt am Ende des IR-B Bereiches und liegt vorwiegend im IR-C Bereich. Dies bedeutet eine vorwiegende Erwärmung der Umgebungsluft. Carbon Strahler - Der Strahlungs- bereich von Carbon Strahlern (mittelwellig) ist im mittleren IR-B Bereich zu finden. |
Wissenswertes zur Infrarotstrahlung
Jedes wärmende Element, auch der menschliche Körper, sendet prinzipiell eine Infrarotstrahlung aus. Mit steigender Temperatur dieses Elementes verkleinert sich die Wellenlänge der IR-Strahlung. Die Sonnnenstrahlung als ideales Beispiel, besteht u. a. aus der UV-Strahlung, dem sichtbaren Licht und auch aus den nicht sichtbaren, wärmenden Infrarot-Strahlen. Der Effekt der Infrarotwärme lässt sich wie folgt verdeutlichen:
Tritt man aus dem Schatten in die Sonne, verspürt man eine erhöhte Wärme, obwohl die Lufttemperatur identisch ist.
Achten Sie beim Kauf von Infrarotstrahlern, je nach Anwendung, auf die Wellenlängen bzw. den IR-Bereich der verwendeten Röhren für die effektivste Wärmung.
Unterschiede innerhalb der Infrarotstrahlung
Der Infrarotbereich unterteilt sich in folgende Arten nach DIN 5031:
IR-A - nahes Infrarot (kurzwellig)
780 nm - 1.400 nm Wellenlänge
Tiefenwirkung*, d.h. Erwärmung der unteren Hautschichten mit bis zu ca. 5mm Tiefe (Unterhaut)
IR-B - nahes Infrarot (mittelwellig)
1.400 nm - 3.000 nm Wellenlänge
Sehr geringe Tiefenwirkung*, d. h. Erwärmung der oberen Hautschichten mit bis zu ca. 2mm Tiefe.
IR-C - mittleres Infrarot (langwellig)
3.00 nm - 5.000 nm Wellenlänge
Keine Tiefenwirkung*, d. h. Erwärmung der oberen Hautschichten mit bis zu ca. 0,1mm Tiefe.
IR-C - fernes Infrarot (langwellig)
5.000 nm - 10.000 nm Wellenlänge
Keine Tiefenwirkung*, d. h. Erwärmung der obersten Hautschicht.
*Die Tiefenwirkung wird nicht gleichmäßig erzielt, d. h. sie nimmt mit steigender Tiefe ab und ist abhängig von der tatsächlichen Wellenlänge und der Intensität.
Je kürzer die Wellenlänge eines Infrarotstrahlers, bzw. je höher der Anteil an kurzwelligen Strahlen, um so direkter und tiefer werden Körper und nicht nur die Umgebungsluft erwärmt.
Mittel- und langwellige (je nach Verteilung der Strahlung) Infrarotstrahler erwärmen vorwiegend die Umgebungsluft, welche sich im Außenbereich durch Windbewegung schnell verflüchtigt.
Das Maximum in der spektralen Verteilung eines Strahlers bestimmt dessen Namensgebung (IR-x oder x-wellig). Ohne Licht können nur Infrarot B und C Strahlen erzeugt werden. Mit Licht dagegen können alle Bereiche von A bis C abgedeckt werden. Glüh-, bzw. Festkörperstrahler decken in der Regel immer ein Spektrum aus zwei Bereichen ab.
Die Temperaturen im Inneren einer Quelle bestimmen deren Infrarotbereich. Strahler im IR-A Bereich erzeugen Temperaturen von ca. 2000°C, daher besitzen diese auch eine hohe Lichtintensität.
